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Die Schule der Zukunft ist digital

Digitalkompetenz ist eine der wesentlichen Fähigkeiten für die Arbeitswelt von morgen. Digitales Lernen wird daher in immer mehr Klassenräumen Realität. Welche Voraussetzungen sind nötig, um den Nachwuchs auf das Arbeitsleben vorzubereiten und an neue Technologien heranzuführen? Schulen für diese Aufgabenstellungen fit gemacht – die Sichtworte der Stunde sind der Aufbau digitaler Lernplattformen, Datenschutz, Ausfallsicherheit von Systemen – dazu braucht es Experten und ein Digitalisierungskonzept.

Der Einsatz von Tablets oder interaktiven Whiteboards gehört schon heute für viele Schulen zum Unterrichtsalltag. Interaktive Lehrmittel, Video-Tutorials oder Lern-Apps tragen dazu bei, dass sich die Schülerinnen und Schüler schon früh eine Kompetenz für digitale Medien und das selbständige Arbeiten aneignen. Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten der Lehrkräfte sowie die eigene Bereitschaft, mit digitalen Medien zu lehren, sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung.

Die German Edge Cloud macht Schule

Schulen und andere Bildungseinrichtungen benötigen jedoch mehr als eine stabile Internetverbindung und Tablets im Unterricht, um sich für die digitale Zukunft zu rüsten. Hessische Schulen machen es vor. Seit Beginn des Schuljahres 2020/21 basiert das Schulportal Hessen als digitale pädagogische Lern- und Arbeitsplattform für Lehrende und Lernende auf einer stabilen Cloud-Architektur made by German Edge Cloud.

Und das System hatte schnell sehr hohe Anforderungen zu meistern: Die Aussetzung des regulären Schulbetriebs und die damit verbundene Schließung der Schulen zur Covid-19-Prävention hatte sprunghaft die Anforderungen und Teilnehmerzahl erhöht. 90 Prozent der weiterführenden öffentlichen Schulen nutzten danach die Plattform. Das System wurde am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien zu Beginn des Jahres 2021 so richtig auf die Probe gestellt: Knapp 100.000 Nutzer haben an diesem Tag um etwa 9 Uhr gleichzeitig auf das Schulportal Hessen zugegriffen. Der Betrieb lief hier trotz der hohen Anforderungen an die Plattform reibungslos. Diese Stabilität in zugriffsstarken Zeiten ist auch dem Einsatz der skalierbaren Cloud-Architektur, welche die German Edge Cloud geliefert hat, zu verdanken.

Die Erfahrungen der German Edge Cloud mit dem Schulportal-Projekt flossen dann in eine weitere damit verbundene Aufgabenstellung ein: 2022 beauftragte das hessische Kultusminis­terium die Cloud-Experten aus Eschborn, die Videoplattform BigBlueButtonins Digitale Landesschulportal einzubetten. Denn Unterricht per Live-Videostreaming gehört mittlerweile an hessischen Schulen zum Alltag. Wie auch bei dem Landesschulportal gilt hier: Das System muss auch bei hohen Nutzerzahlen stabil laufen und einfach anzuwenden sein.

Bisher kamen in vielen Schulen in Hessen Video-Software-Tools wie „Teams“ oder „Zoom“ zum Einsatz. Hessische Datenschützer kritisierten jedoch deren Schwachstel­len für den Einsatz im schulischen Be­reich. Daher gab das Hessische Kultusminis­terium eine Ausschreibung für den Betrieb eines datenschutzkonformen Videokonfe­renzsystems heraus. Im August erhielt die German Edge Cloud vom Ministerium den Zuschlag zur Umsetzung, die vorgeschlagene Open-Source-Software BigBlueButton ins Lan­desschulportal einzubinden.

BigBlueButton ist eine Open-Source-Lösung, die frei genutzt und modifiziert werden darf und für Schulen sinnvolle Administrations­möglichkeiten bietet. Die German Edge Cloud gewährleistet einen ISO 27001-konformen Betrieb für Informa­tionssicherheit und die Software entspricht der Datenschutz-Grundverordnung (DS­GVO). Sie wird in europäischen oder deut­schen Rechenzentren gehostet und ist besonders belastbar.

Diese Projekte stehen exemplarisch für die Entwicklungen in Deutschland in Richtung digitale Schule und zeigen, dass eine Digitalisierungsstrategie, die schrittweise und ge­meinsam mit Experten umgesetzt wird, sinnvoll ist.

Blick in die Zukunft: Künstliche Intelligenz fördert das Lernen

Wagen wir einen noch weiteren Blick in die Zukunft, so könnte Künstliche Intelligenz an Schulen vermehrt unterstützend zum Einsatz kommen. KI-Technologien sind zum Beispiel in der Lage, Wissenslücken von Kindern zu erfassen und Lerninhalte gezielt auszuspielen. Auch könnte die Künstliche Intelligenz beim selbständigen Lernen zuhause unterstützen. Sprachassistenten helfen beispielsweise dabei, neue Vokabeln abzufragen oder richtig auszusprechen. KI-basierte Managementtools könnten die Schulverwaltung deutlich entlasten und beispielsweise Aufgaben wie Ressourcen­planung übernehmen.

Heute ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz an Schulen noch Zukunftsmusik und wird, wenn überhaupt, nur in reduzierter Form eingesetzt. Besonders hinsichtlich der in Zukunft fehlenden Lehrkräfte ergeben sich hier sicherlich spannende Einsatz­szenarien.

Pressekontakt

Dr. Carola Hilbrand
Leitung Corporate Communications

Tel.: 02772/505-2527
E-Mail: hilbrand.c@rittal.de

 
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Steffen Maltzan
Referent Pressearbeit

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